JA – für eine Kinderklinik


Bad Homburg

Fakten

Bedarfslage:
Im Hochtaunuskreis leben 11.000 Kinder, 70 Prozent davon im Vordertaunus und 30 Prozent im Usinger Land. Zwischen Frankfurt und Gießen gibt es keine Kindernotfallversorgung. Bis zur Kinderklinik in Höchst benötigt man bei guten(!) Verkehrsbedingungen immer noch 27 Minuten aus Bad Homburg (ohne Parkplatzsuche!) und ca. 40 Minuten aus dem Usinger Land. Gesetzlich vorgeschrieben sind 30-Minuten-Radien für die ärztliche Versorgung.
"Wir fordern eine wohnortnahe kinderärztliche Notversorgung mit ausreichender Möglichkeit der Diagnostik sowie der Möglichkeit der stationären Aufnahme!", so Dr. Alfred Etzrodt, CDU-Stadtrat und langjähriger Chefarzt der Geburtshilfestation Bad Homburg. Die Kooperation mit den Kinderkliniken in Frankfurt schließt sich daran dann nahtlos an.

Antragslage:
Der Hochtaunuskreis und die Hochtaunuskliniken haben längst und nicht nur einmal einen Antrag in Wiesbaden gestellt. Die Entscheidung für eine Kinderklinik liegt beim Hessischen Sozialministerium nach Beratung in der Krankenhauskonferenz. In erster Linie geht es darum, dass die Kinderklinik in den Krankenhausrahmenplan übernommen wird, damit die erbrachten ärztlichen Leistungen mit den Krankenkassen abgerechnet werden können.
Entscheidend sind für eine Zustimmung vor allem die Fallzahlen und damit natürlich die Frage, ob sich eine Kinderklinik in Bad Homburg tragen würde, wie folgende Zahlen belegen: Die Zahl der Patienten, die in den Kinderkliniken Frankfurt die Notaufnahme besuchten, hat sich mehr als verdoppelt in den letzten 3 Jahren. Das Nutzungsverhalten hat sich aus den unterschiedlichsten Gründen heraus deutlich verändert.
Der kassenärztliche Notdienst an Sonn- und Feiertagen von 10-12.00 Uhr sieht 80-90 Patienten an jedem Tag. Am Bedarf gibt es keinen Zweifel – und die Versorgungslücke im Taunus kann die in der Vergangenheit geplante unglückliche Verteilung von 3 Kinder-Kliniken im Stadtgebiet Frankfurt nicht auflösen. Darüber hinaus ist die kinderärztliche Versorgung ein wichtiger Standortfaktor, damit sich junge Familien für Bad Homburg und den Hochtaunuskreis entscheiden. Danach bemisst sich der Wohnwert einer Stadt: Hier ziehe ich hin – hier bin ich auch im Notfall gut versorgt. Somit hat auch unsere Stadt ein elementares Interesse an einer Kinderklinik.
Ein Prüfantrag der CDU im Stadtparlament, wie der Magistrat der Stadt Bad Homburg den Kreis und die Hochtaunuskliniken diesbezüglich unterstützen kann, wurde fraktionsübergreifend und einstimmig angenommen.

Maßnahmen:
Der Neubau des Krankenhauses und die damit einhergehenden strukturellen Veränderungen bieten die passende Gelegenheit dafür, diese dringend notwendige Einrichtung endlich auf den Weg zu bringen und eine vollumfängliche ärztliche Versorgung der Bevölkerung im Hochtaunuskreis anzustreben.

Mehrkosten für Ausstattung einer Kinderklinik: ca. 500.000 €
Neubau einer Kinderklinik – das Baufeld ist bereits vorgesehen: ca. 12 Mio. €
Laufende Kosten für Kinderärzte und Kinderkrankenschwestern: ca. 750.000 – 1 Mio. €/Jahr

Die Geburtsklinik der Hochtaunuskliniken finanzierte in den vergangenen Jahren aus eigenen Mitteln einen Kinderarzt in der Klinik. Eine Geburtsstation braucht einen Pädiater, so die Klinik-Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty.

Breite Unterstützung aus der Bevölkerung:
Dass dies von vielen Menschen in unserer Stadt und im ganzen Hochtaunuskreis so gesehen wird, belegt der große Erfolg der Unterschriftenkampagne, die die Bad Homburger Großmutter Trude Sommer als private Initiatorin gestartet hat und die wir als CDU nach Kräften unterstützen. Mittlerweile konnten wir an Dialogständen, bei Veranstaltungen wie unserer „Teddy-Klinik“ und dem Afterwork-Gespräch vor der Krankenhausbaustelle, sowie im Internet gemeinsam fast 9.000 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern sammeln und noch immer steigen die Listenzahlen an. Auf der Straße an den Dialogständen erleben wir in unseren Gesprächen mit den Menschen immer wieder die gleichen ungläubigen Reaktionen darauf, dass im neuen Bad Homburger Krankenhaus bislang keine Kinderklinik vorgesehen ist: „Das kann doch gar nicht sein!“

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Matthias Wolff,
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am 30.09.2016 20:46
Anna Reitershan,
Oberursel

am 28.09.2016 23:07
Melanie Fois-Winkel,
Oberursel

am 28.09.2016 22:39
Katharina Kunz,
Oberursel

am 28.09.2016 21:22
Yvonne Kekesi,
Oberursel

am 28.09.2016 18:47
Karina Stricker,
Oberursel

am 28.09.2016 17:44
Lorena Borriello- Saridis ,
OBERURSEL

am 28.09.2016 17:28
Martina Riehl,
Oberursel

am 28.09.2016 17:12
Stefanie Kilic,
Frankfurt am Main

am 28.09.2016 17:06
Jennifer Hesse,
Oberursel

am 28.09.2016 17:04